Projekt 2020

Vom Agrarmuseum Burgrain zur modernen Lern- und Erlebniswelt AGROVISION

Das Schweizerische Agrarmuseum Burgrain in Alberswil verfügt über viele Stärken: eine umfangreiche und aussergewöhnliche Sammlung, grosszügige Ausstellungshallen, gute Erreichbarkeit und die Einbettung in die Burgrain-Welt mit ihrem vielfältigen Angebot.
Damit das Schweizerische Agrarmuseum Burgrain auch in Zukunft seinem Auftrag nachkommen kann, ist für die Saison 2020 eine umfängliche Neukonzeption geplant:

Die Lern- und Erlebniswelt Agrovision bietet ein reiches Potential, um die Landwirtschaft in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu thematisieren und den Gästen ein anregendes Erlebnis und die Auseinandersetzung mit diversen Aspekten der Landwirtschaft zu ermöglichen. Gerade die Kombination der historischen Sammlung mit modernen Produktionsbetrieben ist eine grosse Chance, einen einmaligen Erlebnisort zu schaffen. Es ergibt sich die Möglichkeit, viel mehr als eine museale Präsentation zu bieten: Als Ort der Anregung und Auseinandersetzung soll er nicht nur „Museum“, sondern auch „Labor“ und „Think-Tank“ werden. Dabei sollen die Themen auf lokaler und nationaler Ebene angesprochen, aber auch aus einer globalen Perspektive betrachtet werden, gerade wenn es um Themen wie Ernährung und Umwelt geht. Die Lern- und Erlebniswelt Agrovision übernimmt dabei eine gesamtschweizerische Aufgabe und will einen Brückenschlag zwischen Stadt und Land schlagen. 

Die Lern- und Erlebniswelt Agrovision setzt thematische Schwerpunkte, die den Besuchern und Besucherinnen nahekommen, sie auch in ihrem Alltag betreffen. Zu diesen Themen gehören: Ernährung, Umwelt, Biodiversität, Tradition und Innovation, sowie Kultur und Natur. Eine nachhaltige, standortgerechte und ökologische Landwirtschaft steht dabei im Zentrum.

Die Lern- und Erlebniswelt Agrovision bezweckt ebenso, die Problematik und Chancen von Lebensmittelproduktion- und -konsum in der Gegenwart aufzuarbeiten und Wege in die Zukunft aufzuzeigen. Es tritt für eine ganzheitliche Sicht ein und verbindet verschiedenste Sichtweisen und Disziplinen. Es soll den Besucher, die Besucherin durchaus auch aufrütteln und mit grundlegenden Fragen provozieren und zum Denken anregen.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung können direkte, sinnliche Erfahrungen geboten werden: Begegnungen mit Pflanzen und Tieren, der sinnliche Genuss beim Essen und Trinken von artgerecht produzierten und schonend veredelten Produkten.